Bunt bemalte Häuser an einer Kopfsteinpflastergasse im Bo-Kaap, Kapstadt
Geführt zu Fuß · Ab R500 p. P.

Stadtrundgänge durch Kapstadt

Die Stadt, die man durch ein Autofenster nicht sehen kann — Farbe, Kopfsteinpflaster, harte Geschichte und sehr gutes Essen, im Schritttempo.

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Kapstadt ist eine kleine Stadt mit einer sehr großen Geschichte, und der einzig ehrliche Weg, sie zu erzählen, ist zu Fuß. In drei Stunden gehen wir von einem 350 Jahre alten niederländischen Fort über einen Platz, auf dem versklavte Menschen verkauft wurden, in ein Viertel, das die Apartheid-Regierung planieren ließ, und essen am Ende einen Koesister im Bo-Kaap.

Ich beschönige die schwierigen Teile nicht, und ich halte keine Vorträge. Sie bekommen die Geschichte geradeheraus, die Politik ehrlich und dazwischen viele ganz gewöhnliche menschliche Details — denn genau das lässt eine Stadt am Ende verständlich werden.

Wo wir entlanggehen

Das Bo-Kaap

Die berühmten bemalten Häuser über der Stadt, Heimat der Kapmalaien-Gemeinschaft, deren Vorfahren als versklavte Menschen und politische Verbannte aus Indonesien, Malaysia und Indien hierhergebracht wurden. Kopfsteinpflastergassen, die älteste Moschee Südafrikas und das beste Foto in Kapstadt. Wir sprechen darüber, warum die Häuser bemalt sind — und über den Gentrifizierungsdruck, unter dem das Viertel heute steht.

District Six

Einst ein gemischtes, dicht bewohntes, lebendiges Innenstadtviertel. 1966 wurde es zum Gebiet nur für Weiße erklärt; mehr als 60 000 Menschen wurden zwangsumgesiedelt und ihre Häuser dem Erdboden gleichgemacht. Ein großer Teil des Geländes liegt bis heute brach. Das Museum, erzählt aus den Erinnerungen der Menschen, die dort lebten, ist einer der bewegendsten Orte des Landes.

Der Company's Garden

Wo Kapstadt begann — der Gemüsegarten, den die Niederländische Ostindien-Kompanie 1652 anlegte, um vorbeifahrende Schiffe zu versorgen. Heute eine schattige Allee alter Eichen, die an den Nationalmuseen, der Kathedrale und dem Parlament vorbeiführt, mit Eichhörnchen und einem sehr guten Kaffeestopp.

Greenmarket Square und das Castle

Ein Platz aus Kopfsteinpflaster, der Markt, Sklavenhandelsplatz und Protestort war und heute voller Händler aus ganz Afrika ist. Und das Castle of Good Hope, das älteste erhaltene Kolonialgebäude des Landes, noch immer in Form eines fünfzackigen Sterns.

Gut zu wissen

  • 🕐2½ bis 3 Stunden in gemütlichem Tempo; halbtägige Varianten möglich.
  • 💰Ab R500 pro Person. Museumseintritt zusätzlich.
  • 👣Überwiegend eben. Etwas Kopfsteinpflaster und ein sanfter Anstieg im Bo-Kaap.
  • 💬Geführt auf Englisch, Niederländisch, Afrikaans oder etwas Deutsch.
  • 📷Hervorragend für Fotografen — das beste Licht ist am frühen Morgen.
  • Wir halten auf einen Kaffee. Nicht verhandelbar.

Stellen Sie Ihre eigene Route zusammen

Stadtrundgänge lassen sich am einfachsten anpassen, weil alles nah beieinanderliegt. Sagen Sie mir, was Sie reizt, und ich baue die Route darum herum:

  • Geschichte und Apartheid — District Six, die Slave Lodge, das Parlament
  • Essen — kapmalaiische Küche, Gewürzläden, Marktverkostung
  • Fotografie — Bo-Kaap im frühen Licht, Street Art, Hafenblicke
  • Architektur — kapholländisch, viktorianisch und Art déco in zehn Blocks
  • Kunst — das Zeitz MOCAA und die V&A Waterfront
Ideal für den ersten Vormittag in Kapstadt — danach haben Sie die Stadt im Kopf, und der Rest der Reise fällt leichter.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang ist der Rundgang?

Etwa zweieinhalb bis drei Stunden, gemütlich und mit vielen Pausen. Wir können länger gehen, wenn es Ihnen Freude macht.

Ist es sicher, in der Stadt zu Fuß zu gehen?

Ja — auf diesen Routen, bei Tageslicht, mit einer ortskundigen Führerin. Kapstadt verlangt dieselbe Aufmerksamkeit wie jede große Stadt, und ich sage Ihnen ehrlich, welche Gegenden Sie allein besser meiden.

Was kostet der Rundgang?

Ab R500 pro Person, Museumseintritte zusätzlich. Nur kleine, private Gruppen.

Geht das auch auf Niederländisch?

Ja. Ich bin in den Niederlanden geboren und führe fließend auf Niederländisch sowie auf Englisch, Afrikaans und etwas Deutsch.

Was, wenn es regnet?

Wir passen uns an — mehr Zeit im Museum, mehr Stationen drinnen, mehr Kaffee. Regen hält in Kapstadt selten den ganzen Tag an.

Gehen Sie mit mir durch die Stadt

Sagen Sie mir, was Sie am meisten interessiert, und ich baue die Route darum herum.

Weitere Tagesausflüge